 | Nach dem Eintreffen melden Sie sich im Tagesbüro an und geben die allfällig noch fehlenden Unterlagen ab (Original-Stammbaum nicht vergessen). Sie erhalten dann ein farbiges Halsband für Ihren Hund und ein gleichfarbiges Ansteckschild für Sie. |
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 | Sobald die Gruppe vollzählig ist (in der Regel 4 Hunde pro Gruppe), werden Sie zum Formwertring begleitet zur Beurteilung des Exterieurs Ihres Hundes. Ein von der SKG für Retriever anerkannter Ausstellungsrichter bewertet Ihren Hund in Bezug auf sein äusseres Erscheinungsbild und erteilt die Qualifikation je nachdem, wie der Hund dem Rassestandard entspricht. Für die Zuchtzulassung ist die Mindestnote sehr gut erforderlich. Damit Ihr Hund vorteilhaft bewertet werden kann, sollten Sie ihn in einem flüssigen Trab vorführen und für die Dauer von einigen Minuten ruhig und aufmerksam hinstellen können. Die Gebisskontrolle sollte problemlos vorgenommen werden können. |
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 | Anschliessend werden Sie vom Wesensrichter begrüsst; die Identifikationskontrolle wird vorgenommen und Sie können ihm die Lebensumstände und Gewohnheiten Ihres Hundes erklären. |
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 | Beim nächsten Posten wird das Sozialverhalten Ihres Hundes gegenüber Artgenossen geprüft. Währenddem sich die Hunde frei bewegen, werden 2 Schüsse abgegeben. |
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 | Danach kann er seine Kontaktfreudigkeit zu Menschen, seinen Spieltrieb und seine Apportierfreudigkeit zeigen. Er sollte dabei weder unsicher noch misstrauisch ausweichend, weder ängstlich noch aggressiv reagieren (Ausschlussgrund). Sie sollten in der Lage sein, Ihren Hund auch ohne Gegenstand zum Spiel mit Ihnen zu motivieren. Der Wesensrichter stellt Ihnen dann für die zweite Spielphase verschiedenste Gegenstände zum Spielen und Apportieren zur Verfügung. Fehlender Spieltrieb und fehlender Bringtrieb sind nicht typisch, fehlender Beutetrieb gilt als Ausschlussgrund. |
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 | Als nächstes wird die Schussfestigkeit getestet. Alle Teilnehmer der Gruppe stellen sich in einer Linie auf und setzen sich, auf das Zeichen des Wesensrichters hin, in Bewegung. Auf ein akustisches Zeichen (Brrrrrr..) des Dummywerfers hält die Gruppe an. Nach einem erneuten Brrrr wird ein Dummy (Apportiergegenstand) hochgeworfen und wenn es den höchsten Punkt der Flugbahn erreicht hat, fällt ein Pistolenschuss in Richtung des Dummys. Der durch den Wesensrichter bezeichnete Hund darf das Dummy erst holen und seinem Meister zurückbringen wenn es auf dem Boden liegt. Dieses Vorgehen wird für jeden Hund der Gruppe wiederholt. Der Hund darf auf den Schuss reagieren, sollte sich jedoch innert kurzer Zeit erholen und wieder motivieren lassen. Reagiert er nachhaltig schreckhaft resp. schussscheu, führt dies zum Ausschluss. |
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 | Beim nachfolgenden Posten wird das Verhalten des Hundes auf Umwelteinflüsse geprüft. Er wird mit verschiedenen optischen und akustischen Gegenständen des Alltags konfrontiert. Diesen soll er gelassen und unbeeindruckt begegnen. Lässt er sich von den Einflüssen beeindrucken, oder versucht er, sich ihnen zu entziehen, hat dies einen negativen Einfluss auf seine Bewertung. Zeigt er Angst oder Aggressivität, wird er ausgeschlossen. |
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 | Der vorletzte Test gibt Auskunft über die Nase des Hundes. Auf der zu passierenden Strecke sind vier mit Duftstoff präparierte Dummies ausgelegt. So, wie der Hund auf einem Spaziergang überall schnüffelt, wo er etwas riecht, soll er auch hier die Witterung der Dummies aufnehmen. |
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 | Zum Abschluss darf der Hund ins Wasser. Er soll einige Züge schwimmen. Geht er ins Wasser, schwimmt jedoch nicht, oder geht er überhaupt nicht ins Wasser, entspricht das nicht dem erwünschten Verhalten. |
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 | Nun geht es zurück zum Büro, wo der Wesensrichter die einzelnen Resultate mit Ihnen bespricht und seinen Entscheid erläutert. Die Wesens- und Anlageprüfung ist bestanden, wenn Ihr Hund mit mindestens 77 von möglichen 99 Punkten bewertet werden kann. Schlussendlich geben Sie die Bewertungsformulare, das farbige Halsband des Hundes und das Namensschildchen im Büro ab und erhalten hier Auskunft wie Sie weiter Vorgehen müssen um die Zuchtzulassung zu erhalten. |
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